Lieber Unternehmer,
ich kenne dich noch nicht. Aber bitte lies diesen Brief langsam durch. Und stell dir dabei wirklich deine eigenen Bilder vor.
Es ist Freitag, 6 Uhr morgens.
Du stehst auf, ohne den Alarm zu snoozen. Ohne zuerst dein Gehirn mit Social Media zu vergiften, fährst du zum Sport. Du bist nicht müde. Du bist so erfüllt, weil du weißt, dass deine Handlungen große, große Veränderungen in deinem Leben mit sich ziehen. Positive.
Und du siehst es auch. Du bist extrem stolz auf dich. Nicht nur innerlich, sondern auch optisch. Du siehst gesünder aus. Jünger. Schlanker. Du strotzt vor Energie.
Um 9 Uhr überprüfst du, welche Zahlen dein Vertriebsteam geliefert hat. Sieht alles gut aus. Trotzdem gehst du rüber und machst bei deinen Cold Callern noch etwas Druck. Einfach, weil du es kannst. Die sind das gewohnt. Weil du ein guter Chef bist und Ziele erreichst.
Von 10:30 bis 12 Uhr erledigst du 90 Minuten lang eine richtig gewinnbringende Tätigkeit. Du schreibst deinen neuen DMC. Du setzt eine neue Strategie auf.
Danach schaust du kurz bei deinem Closer ins Büro, der gerade in einem Sales Call ist, und zeigst ihm einen Daumen nach oben. Er weiß, dass das keine Drohung ist. Sondern dass er seinen Job gut macht, weil seine Closing-Rate richtig geil ist.
Deine Mitarbeiter wissen, was zu tun ist.
Du siehst im Controlling-System, wie viel diese Woche geclosed wurde. Ah, sieh da. Wieder ein geiler Monat. Mit einer richtig geilen Marge. Du bist stolz.
Um 12 Uhr fährst du mit deinem Sportwagen zum Mittagessen. Deine Assistenz hat ihn gestern reinigen lassen, genau so, wie du es wolltest, damit der Lack geschont wird. Du isst mit deiner Frau und deinen Kindern. Oder mit deiner Freundin. Mit deinem Geschäftspartner. Oder mit deinen Freunden.
Um 13 Uhr bist du zurück im Office. 4 Stunden Fokus ohne Ablenkung, in deinem Traumbüro mit der richtig geilen Aussicht. Jeder weiß: Dich stört man nicht, wenn die Türe zu ist. Du setzt Grenzen.
Du segnest gerade die Texte für dein Buch ab, das bald als Marketingstrategie gelauncht wird.
Um 17 Uhr schließt du deinen Laptop. Du LÄSST IHN IM BÜRO. Und hast ein Wochenende voller Entspannung vor dir. Ohne den Kopf im Business zu haben.
Das ist möglich, wenn du umsetzer wirst.
Das ist möglich.
Dein Bastian Schmidt
